Der mobile Eindruck entscheidet

Enzo Volkmann

von Enzo Volkmann am 30.08.2018

2 Minuten Lesezeit

Die mobile Internetnutzung ist stärker verbreitet als je zuvor. In 2018 stieg sie laut einer Statistik erstmalig über 50%*. Für Webseiten-Inhaber bedeutet das vor allem eins: Wenn die eigene Internet-Seite auf mobilen Geräten nicht gut nutzbar ist und schnelle Informationen über das Unternehmen nicht gefunden werden, gehen viele Nutzer und potenzielle Kunden verloren.

Dabei geht es vor allem um zwei wichtige Faktoren:

  1. Werden die wichtigsten Daten zu meinem Unternehmen bei einer Suche schnell und einfach gefunden? (z.B. Öffnungszeiten, Telefonnummer, ...)
  2. Ist die besuchte Webseite für Mobilgeräte optimiert und kann sie dort ohne Einschränkungen genutzt werden?

Wenn ich dich nicht finde, gibt es dich nicht

Fast jeder war schon einmal in der Situation, dass schnell eine einzige wichtige Information zu einem Ort oder einem Unternehmen gebraucht wurde. Das können die Öffnungszeiten eines Supermarktes oder die Telefonnummer eines Lieferservice sein.

Eine kurze Google-Suche liefert mir nach wenigen Sekunden hoffentlich die gesuchte Antwort und bietet mir die häufigsten Aktionen (z.B. Anrufen oder Navigieren) sofort an.

Bild 1: Mobile Suche nach einem Supermarkt

Wenn ich die gesuchten Informationen nicht schnell und unkompliziert auf diese Weise finde, wende ich mich wahrscheinlich ab und wähle wenn möglich einen anderen Pizza-Service oder einen anderen Supermarkt aus, bei dem mir diese Informationen zur Verfügung stehen.

Unternehmen müssen im Internet sichtbar sein

Es ist daher für den Online-Erfolg sehr wichtig, sich neben den optischen Aspekten einer Webseite auch mit technischen Themen zu beschäftigen. Wichtig ist hier zum Beispiel die Verwendung von Google My Business, damit die oben angesprochenen Eckdaten wie Öffnungszeiten oder Telefonnummer bei meiner Suche angezeigt werden.

Durch das Kombinieren von My Business mit weiteren Google Produkten wie der Search Console, Analytics oder Google Ads ist es möglich, viele Synergien zu nutzen und interessante Optimierungsmöglichkeiten zu finden.

Deine Seite muss optimiert sein

Oft möchten Nutzer sich näher mit Ihrem Unternehmen beschäftigen und benötigen Informationen, die über Öffnungszeiten oder Telefonnummer hinausgehen. Dann ist es wichtig, dass die Seitenbesucher keine Enttäuschung erleben, das gilt vor allem für mobile Nutzer, die auf ihrem Smartphone surfen.

Bild 2: Beispiel für eine nicht-responsive Webseite (Quelle)

Bei der Beispielseite in Bild 2 ist es für den mobilen Nutzer schwer, die Inhalte ohne Zoomen zu lesen. Noch schwerer ist es, bei dieser Größe die richtigen Links mit dem Finger zu treffen. Dies führt dann häufig dazu, dass Nutzer einen Schritt zurückgehen müssen oder sich lange mit Zoomen und Scrollen beschäftigen.

Darüberhinaus ist es wichtig zu beachten, dass Google in seinem Ranking-Algorithmus Internetseiten schlechter bewertet, wenn sie nicht für Mobilgeräte optimiert sind. Dieses Verfahren läuft bereits seit März 2018 (Quelle).

Bei unseren Projekten gehen wir daher immer mit einem Mobile-First-Ansatz vor. Das bedeutet, dass wir der optimalen Darstellung auf Smartphones und Tablets die höchste Priorität geben. Während des Entwicklungsprozesses testen wir stets auf vielen Geräten und Bildschirmgrößen und mit unterschiedlichen Browsern. Dadurch kann sichergestellt werden, dass das Endprodukt allen Nutzergruppen eine gleiche hochwertige Erfahrung und Benutzerfreundlichkeit bietet.

Mehr lesen

Lesen Sie in unserem vorherigen Artikel, wie Webseite-Inhalte für das Teilen auf Social-Media-Platformen und Messengern optimiert werden können.

* Quelle: Statista


Enzo Volkmann
Enzo Volkmann

Backend Hacker

Veröffentlicht am 30.08.2018 um 14:00 Uhr