Haben Sie die digitale Flagge schon gehisst?

Christoph Müller

von Christoph Müller am 14.07.2018

2 Minuten Lesezeit

Unternehmen stehen im digitalen Zeitalter vor einer Vielzahl neuer kommunikativer Herausforderungen. Der Kunde von heute ist hochinformiert, weiss genau was er will und hat mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits Angebote von Wettbewerbern verglichen. Darüber hinaus verlangt er nach einer orts- und zeitunabhängigen Informationsauskunft. Während vor einigen Jahren persönliche Empfehlungen von Bekannten, sowie Markenloyalität im Vordergrund standen, zählen heute Online-Rezensionen und Rankingposition bei Google zu den entscheidenen Erfolgsfaktoren.

Phase 1: Digitale Sichtbarkeit

Viele Kunden wenden sich bei allgemeinen Fragen, Interesse oder konkreten Anliegen direkt an eine Suchmaschine. Hier entscheidet sich bereits ob Ihr Unternehmen, Ihre Produkte oder Ihre Dienstleistungen für einen potentiellen Kunden digital sichtbar sind. Anders als in der physischen Welt zählen hier vorerst keine Faktoren wie Produktvielfalt oder Unternehmensgröße. Einzig und allein die Position innerhalb der Suchmaschine entscheidet darüber, ob ein Kunde sich näher mit Ihrem Unternehmen beschäftigt. Sie können somit gezielt mit Hilfe digitaler Technologien einen Vorsprung zu ihren direkten Mitbewerbern generieren.

Phase 2: Qualität der digitalen Präsenz

Wenn Sie im Bereich Suchmaschinensichtbarkeit bereits erfolgreich interagieren, können Sie einen interessierten Kunden innerhalb der eigenen digitalen Präsenz weiter bearbeiten. Eine digitale Präsenz kann in Form eines Social Media Profils oder im besten Fall mit einem eigenen Webauftritt erzeugt werden. Hier entscheidet Qualität, wie viel Zeit und Aufmerksamkeit ein potentieller Kunde Ihrem Unternehmen schenkt. Design, User Experience, Informationsdarstellung, Markenbildung und Gerätekompatibilität müssen berücksichtigt werden, um einen Kunden von Ihrem Geschäft letztlich zu überzeugen. Erhält der Kunde die gesuchten Informationen und sind diese so aufbereitet, dass Sie ihn zu einem Kauf bewegen? 

Phase 3: Mehrwerte stiften

Der Kunde von heute hat wenig Zeit und verweilt mit hoher Wahrscheinlichkeit nur wenige Sekunden und Minuten auf Ihrer Webseite. Machen Sie es ihm daher so einfach wie möglich: Liefern Sie ihm digitale Tools und Werkzeuge mit denen er zu jedem Zeitpunkt mit Ihrem Unternehmen interagieren kann. Bieten Sie ihm Möglichkeiten selbst Angebote zu erstellen, Preisrecherchen zu betreiben, Produktvergleiche durchzuführen oder direkt Termine zu vereinbaren. 


Christoph Müller
Christoph Müller

Frontend Ninja

Veröffentlicht am 14.07.2018 um 22:00 Uhr