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UGC, CGC oder PGC? Der große Content-Vergleich für dein Marketing

|5 Minuten Lesezeit|22. September 2025

Im Marketing gibt es verschiedenste Formen von Inhalten, die unter­schiedliche Effekte mit sich bringen. Aber welche Art von Content kann deinem Social Media Auftritt gerade den größten Push geben? Welche Inhalte erzielen auf deiner Website die größte Wirkung? User Generated Content wirkt authentisch, Consumer Generated Content schafft Vertrauen und Professional Generated Content sorgt für einen pro­fessionellen Auftritt. Entscheidend ist, zu verstehen, wie die ver­schiedenen Content-Typen funktionieren und wie du sie für dich einsetzen kannst.

Frau steht vor einer pinken Wand und hält Smartphone vor ihr Gesicht

User Generated Content (UGC)

Unter User Generated Content (UGC) versteht man Inhalte, die von Usern, beispielsweise Followern oder Kunden, erstellt werden. Nutzer teilen ihre Erfahrungen mit einem Produkt oder einer Dienst­leistung, weil sie es in ihrem Alltag nutzen und mögen. UGC-Content muss aber nicht immer direkt mit einer Kauf­ent­scheidung verbunden sein, sondern kann auch einfach dem Teilen persönlicher Erfahrungen dienen. Und weil die Inhalte direkt aus der Community kommen und manchmal spontan entstehen (oder zumindest so wirken), erscheinen sie besonders authentisch und schaffen Vertrauen. Menschen orientieren sich gerne an den Erfahrungen anderer, und genau das macht UGC für Marken so wertvoll. Ein möglicher Nachteil ist jedoch, dass die Qualität des Contents stark schwanken kann. Inhalte wirken manchmal weniger professionell und Unter­nehmen haben manchmal wenig Kontrolle darüber, wie man präsentiert werden. 

Aber auch als Unternehmen kann man diesen Stil auch bewusst aufgreifen und selbst im UGC-Style posten. Setze dabei bewusst auf eine alltags­nahe und authentische Ästhetik, etwa durch Smartphone-Videos, persönliche Sprache oder lockere Szenen. So entstehen authenthische Inhalte, während die Botschaft weiterhin gesteuert werden kann.

UGC Beispiele aus der Praxis: 

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Zwei Instagram Reels als Beispiele für UGC

Consumer Generated Content (CGC)

Mit Consumer Generated Content wird eine spezielle Form von User Generated Content bezeichnet. Während UGC allgemein alle Inhalte umfasst, die von Nutzern erstellt werden, wird beim CGC besonders hervor­gehoben, dass die Beiträge von echten Kunden stammen und sind dabei häufig direkt mit einem Produkt oder einer Dienst­leistung verknüpft. Typische Beispiele sind Rezensionen, Erfahrungs­berichte oder Produktfotos, die nach einem Kauf geteilt werden. CGC spiegelt damit sehr konkret die Kunden­erfahrung wider und wird von anderen oft als besonders glaubwürdig wahrgenommen.

Gerade deshalb kann CGC für Unter­nehmen aber auch heraus­fordernd sein. Die Qualität und Relevanz der Beiträge kann stark schwanken und auch negative oder gefälschte Bewertungen können das Marken­bild beeinflussen können. Statt das einfach hinzu­nehmen, kannst du aktiv gegensteuern, indem du deine Kunden nach ihren Erfahrungen fragst. So entsteht die Möglichkeit, gezielt Formen von CGC wie beispiels­weise Testimonials zu nutzen, die authentisch sind und sich gleichzeitig gut fürs Marketing einsetzen lassen.

CGC Beispiel aus der Praxis:

Ein Testimonial, in dem eine Kundin über die Zusammen­­arbeit mit unserer Agentur spricht, ist ein typisches Beispiel für Consumer Generated Content. Solche Beiträge geben Einblicke aus erster Hand, unterstützen andere bei ihrer Entscheidungs­­findung und können gleichzeitig fürs Marketing eingesetzt werden. Weitere Beispiele findest du hier: Echte Erfahrungsberichte.

Professionally Generated Content (PGC)

Professionally Generated Content ist das Gegenstück zu dem von Nutzern erstellten Content. PGC wird gezielt von Profis oder direkt vom Unter­nehmen selbst produziert. Dadurch überzeugt PGC durch Professionalität, gleichbleibende Qualität und die volle Kontrolle über Botschaft und Gestaltung. Gleichzeitig wirkt dieser Content-Typ aber oft weniger authentisch, ist klar als Werbung erkennbar und erfordert meist höhere Budgets und mehr Zeit. PGC kann beispiels­weise ein Imagefilm, hochwertige Produkt­fotos, Blog­artikel von pro­fessionel­len Textern oder aufwendig geplante Social-Media-Kampagnen sein. 

Außerdem ist PGC nicht nur für Social Media relevant. Auch eine professionelle, einheitliche Bildsprache auf deiner Website kann ein entscheidender Erfolgsfaktor sein. Sie vermittelt Seriosität, hebt dich von Mitbewerbern ab und kann direkten Einfluss auf Conversions haben. 

PGC Beispiel aus der Praxis: 

Die Content-Typen im Überblick

UGCCGCPGC

Wer erstellt's?

User, Follower, Community

Echte Kunden

Profis, Agenturen, Unterehmen

Wirkung

authentisch & nahbar

glaubwürdig & ent­schei­dungs­relevant

professionell & konsistent

Vorteile

Vertrauen schaffen

Kaufentscheidungen stärken

Qualität vermitteln

Nachteile

wenig Kontrolle

negativer Content möglich

weniger Authentizität, teurer

Beispiele

Reels, Stories

Rezensionen, Testimonials

Imagefilme, Produktvideos

Use Case

Awareness & Trust

Social Proof & Trust

Branding

Fazit: Die richtige Mischung machts

Setze nicht nur auf einen Content-Typen. Wenn du die jeweiligen Stärken von UGC, CGC und PGC kennst, kannst du sie gezielt einsetzen und nutzen. UGC macht deine Marke nahbar und bringt dir Reich­weite, weil Inhalte aus der Community besonders authentisch wirken. CGC geht noch einen Schritt weiter, schafft Vertrauen und hilft potenziellen Kundinnen konkret bei ihrer Kaufentscheidung. PGC wiederum sorgt für ein professionelles Marken­­bild, gibt dir volle Kontrolle über deine Botschaften und trans­portiert genau das, was du zeigen möchtest. Wenn du alle drei Content-Typen clever kombinierst, verbindest du das Beste aus Community-Power und professionel­ler Marken­­steuerung. So erreichst du deine Ziel­gruppe nicht nur, sondern überzeugst sie auch langfristig.

Du hast weitere Fragen zu Content Typen?

Was ist CGC?

Soll ich meinen Social Media Content selbst erstellen oder lieber einer Agentur überlassen?

Was ist UGC?

Was ist PGC?

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