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Fehler 404

Letzte Aktualisierung: 28.04.2026

Was ist der 404 Fehler?

Der 404-Fehler („404 Not Found") ist ein HTTP-Statuscode, der anzeigt, dass eine angeforderte URL nicht gefunden wird. Der Server selbst ist erreichbar, die gesuchte Seite existiert jedoch nicht (mehr). Für den Nutzer erscheint dann eine Fehlerseite. Für den Website-Betreiber bedeutet ein 404-Fehler meist einen verlorenen Besucher, ein schlechtes Nutzererlebnis und ein potenzielles SEO-Problem. Deshalb gilt: Websites sollten regelmäßig gecrawlt, Fehler geprüft und konsequent behoben werden.

404 Fehler Bedeutung: Welche Ursachen stecken dahinter?

Ein 404-Fehler entsteht, wenn ein Server eine angeforderte URL nicht finden kann. Warum das so ist, kann verschiedene Gründe haben:

  • Gelöschte oder verschobene Seite: Eine URL wurde umstrukturiert oder entfernt, ohne dass eine Weiterleitung eingerichtet wurde.
  • Tippfehler in der URL: Es wurde eine falsch geschriebene Adresse eingegeben z. B. htps:// statt https:// oder ein Buchstabendreher im Seitennamen.
  • Fehlerhafte interne Verlinkung: Links innerhalb der eigenen Website verweisen auf eine nicht vorhandene Adresse.
  • Veraltete externe Links: Andere Websites verlinken auf Seiten, die nicht mehr existieren – sogenannte „Broken Backlinks".
  • Domain- oder CMS-Wechsel: Bei einem Relaunch oder Plattform­wechsel ohne saubere Weiter­leitungs­struktur entstehen häufig viele 404-Fehler.

Wie lässt sich der 404-Fehler beheben?

Wie sich der 404-Fehler beheben lässt, hängt von der Ursache ab. Diese sollte also zuerst ermittelt werden. Hilfreich dabei sind Tools wie die Google Search Console, Ahrefs oder Screaming Frog. So lässt sich heraus­finden, welche URLs nicht gecrawlt werden konnten oder welche Links ins Leere führen. Empfehlenswert ist ohnehin ein regel­mäßiges Crawling statt erst dann, wenn ein Fehler auffällt.

Mögliche Maßnahmen, um den 404-Fehler zu beheben, sind dann:

  • Interne Verlinkungen prüfen und anpassen
  • 301-Weiter­leitungen einrichten (bei dauerhaft entfernten Seiten)
  • Inhalt wieder­herstellen (für Seiten, die noch existieren sollen)
  • Externe Backlinks identifizieren und auf die neue URL umleiten
  • XML-Sitemap bereinigen

Error-Pages sinnvoll nutzen

Die Seite, die Nutzern angezeigt wird, wenn eine URL nicht gefunden wird, ist die 404-Seite oder auch Error Page genannt. Im Ideal­fall bekommt sie niemand zu sehen. Aber für den Fall der Fälle sollte sie lieber durch­dacht gestaltet sein.

Dabei sollte sie nicht als reine Fehler­meldung verstanden werden, sondern als letzter Kontaktpunkt zum Nutzer. Eine gute Error Page spiegelt das Design der Website wider, liefert eine klare Erklärung, bietet eine Such­funktion und verlinkt auf relevante Bereiche oder einfach die Startseite. Die Hauptsache ist, dass Absprünge reduziert werden und die Website trotz Fehler einen professionellen Eindruck hinterlässt.

404 Fehler & SEO

Wenige 404-Fehler sind normal und kein direktes Ranking-Problem. Kritisch für SEO wird es aber, wenn sie gehäuft auftreten oder die falschen Seiten betreffen. Insbesondere, wenn:

  • Wichtige Seiten mit Backlinks einen 404 zurückgeben
  • Viele interne 404-Fehler das Crawling-Budget verschwenden
  • Crawling-Anomalien in der Google Search Console auftauchen

Es empfiehlt sich also, regelmäßig zu monitoren, Fehler wie den 404 schnell zu beheben und mit durchd­achten Weiter­leitungen zu lösen. Das ist kein Nice-to-have, sondern Teil einer sauberen technischen SEO-Basis.

FAQ

Häufige Fragen zum 404-Fehler

Woher kommt der Fehler 404?

Ist das Monitoring von 404-Fehlern Teil von SEO?

Wie kann ich den 404 Fehler beheben?

Sind häufige 404 Fehler nach einem Relaunch normal?

Tim Selzer

Tim Selzer

Geschäftsführer

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