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Bildoptimierung

Letzte Aktualisierung: 24.02.2026

Was versteht man unter Bildoptimierung?

Bildoptimierung bedeutet, Bilder so aufzubereiten, dass sie online perfekt funktionieren. Neben der ästhetischen Optimierung, wie zum Beispiel durch Farbkorrektur oder Zuschnitt, geht es im Online-Marketing vor allem darum, Bilder im passenden Format, in der richtigen Größe und mit optimaler Auflösung bereitzustellen. Entscheidend sind das richtige Format, die passende Größe und eine optimierte Auflösung. Ziel ist eine starke Bildqualität bei möglichst kleiner Dateigröße. So laden Seiten schneller und Bilder sehen auf Smartphone, Tablet und Desktop gleichermaßen klar und professionell aus.

Warum du die Bildoptimierung nicht unterschätzen solltest

Website-Bilder sollen überall gut aussehen, ganz egal, auf welchem Gerät sie aufgerufen werden. Auf dem Smartphone werden sie natürlich kleiner ausgespielt als auf einem großen Desktop-Display. Trotzdem müssen sie auf allen Screens hochauflösend, scharf und klar wirken. Im Rahmen der Bildoptimierung spielt Responsive Design daher eine entscheidende Rolle. Bilder passen sich automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrößen an und sorgen für schnelle Ladezeiten und eine saubere Darstellung. Das steigert die Nutzerfreundlichkeit und sorgt für ein deutlich besseres User Experience.

Auswirkungen auf SEO

Aber die Bildoptimierung ist nicht nur für Menschen, sondern auch für Suchmaschinen wichtig. Im Bereich der technischen SEO-Optimierung geht es darum, Bilder technisch und inhaltlich so aufzubereiten, dass sie Performance und Rankings unterstützen. Große, unkomprimierte Bilder verlangsamen die Ladezeit einer Website erheblich. Da die Page Speed ein Rankingfaktor ist, können sich nicht optimierte Bilder direkt auf die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen auswirken. Wer Bilder richtig optimiert, verbessert also nicht nur die Optik seiner Website, sondern auch SEO.

So funktioniert die Bildoptimierung

Bildoptimierung ist kein technisches Randthema, sondern ein echter Performance-Booster. Viele Maßnahmen sind schnell umgesetzt, haben aber trotzdem eine große Wirkung. Deshalb lohnt es sich, jedes Bild bewusst zu hinterfragen: Wie groß muss es wirklich sein? Welches Format passt am besten? In welcher Auflösung wird es angezeigt? Und wie klein bekommt man die Datei, ohne dass die Qualität leidet? Genau hier beginnt gute Bildoptimierung. Es geht um mehrerer technische und gestalterische Faktoren, die optimal zusammenspielen.

Geringe Bildgröße

Ein zentraler Faktor der SEO Bildoptimierung ist die richtige Bildgröße. Dabei gilt: Bilder sollten so klein wie möglich und so groß wie nötig sein. Header-Bilder benötigen natürlich mehr Breite als kleine Content-Grafiken oder Vorschaubilder. Wichtig ist, sich zunächst an den Pixelmaßen zu orientieren. Diese können je nach Webdesign variieren. Zur groben Orientierung:

  • Header-Bilder im oberen Seitenbereich: ca. 2000 px Breite
  • Content-Bilder auf der Seite oder innerhalb von Texten: etwa 1000 bis 1500 px Breite
  • Preview- oder Teaser-Bilder auf Übersichtsseiten: ca. 400 bis 600 px Breite
  • Icons und Logos: etwa 50 bis 250 px, abhängig von der Platzierung

Berücksichtige außerdem, dass Bilder für hochauflösende oder Retina-Displays größer angelegt werden sollten. Die Bilddatei sollte dafür mindestens doppelt so groß sein sollte wie die tatsächliche Anzeigegröße. Ein Bild, das sichtbar 800 × 600 Pixel einnimmt, sollte entsprechend also mit rund 1600 × 1200 Pixeln angelegt werden. So bleiben Bilder auch auf Displays mit hoher Pixeldichte gestochen scharf und wirken professionell statt unscharf oder verpixelt.

Geeignetes Bildformat

Auch das richtige Dateiformat spielt eine wichtige Rolle für die Bildoptimierung. Je nach Einsatzzweck können unterschiedliche Formate sinnvoll sein:

  • JPG: Ideal für Fotos mit vielen Farben und weichen Verläufen
  • PNG: Geeignet für Grafiken mit Transparenz oder klaren Kanten
  • SVG: Vektorbasierte und skalierbare Grafiken, ideal für Logos und Icons
  • WebP: Modernes Format mit deutlich geringerer Dateigröße bei vergleichbarer Qualität, von vielen Suchmaschinen bevorzugt

Passender Bildausschnit

Bildoptimierung bedeutet nicht nur die richtige Dateigröße oder das passende Format, sondern auch, wie ein Bild inhaltlich wirkt. Entscheidend ist, wo es platziert wird und wie viel Raum es dort einnimmt. Das Titelbild braucht beispielsweise einen anderen Fokus als ein kleines Teaserbild auf einer Übersichtsseite.

Gerade bei kleineren Bildschirmen ist der Bildausschnitt besonders wichtig. Auf mobilen Geräten wird ein Bild häufig anders dargestellt oder automatisch beschnitten als auf dem Desktop. Wichtige Elemente sollten deshalb niemals am Rand liegen, sondern klar im sichtbaren Zentrum platziert sein. Der Fokus muss sofort erkennbar sein.

  • Personenfotos: Gesichter zentral ausrichten, nicht am Rand
  • Produktbilder: Das Produkt ist das klare Key-Element, Hintergrund kann reduziert werden
  • Titelbilder: Zentrales Motiv mittig oder im sicheren Sichtbereich positionieren
  • Vorschaubilder: Motiv sollte auch in kleiner Darstellung sofort erkennbar sein
  • Grafiken mit Textanteil: Text nie zu nah am Rand platzieren

Ziel ist es also, den optimalen Bildausschnitt zu wählen, bei dem das zentrale Motiv im Fokus steht, auf allen Geräten gut sichtbar bleibt und gleichzeitig keine unnötigen Daten mitgeladen werden.

Aussagekräftiger Dateiname

Nicht nur das Bild selbst, sondern auch der Dateiname ist Teil der Bildoptimierung – insbesondere im Hinblick auf SEO. Ein klar benannter Dateiname hilft Suchmaschinen, den Inhalt besser zu verstehen und korrekt einzuordnen. Gleichzeitig erleichtert er dir die interne Organisation und das spätere Wiederfinden von Bildern. Statt generischer Namen wie IMG_1234.jpg sollten Dateinamen beschreibend und im Idealfall mit relevanten Keywords versehen sein. Wichtig dabei: Wörter mit Bindestrichen trennen und auf Sonderzeichen oder Umlaute verzichten. Gute Dateinamen sind zum Beispiel:

  • seo-agentur-team.jpg
  • sofa-skandinavisch-grau.png
  • titelbild-webdesign-agentur.jpg

Sinnvoller Alt-Text

Das Alt-Attribut beschreibt den Inhalt eines Bildes in Textform. Es wird angezeigt, wenn ein Bild nicht geladen werden kann, und ist ein wichtiger Bestandteil der Barrierefreiheit, da Screenreader diesen Text vorlesen. Gleichzeitig nutzen Suchmaschinen Alt-Texte, um Bilder inhaltlich zu verstehen und korrekt einzuordnen. Damit ist der Alt-Text auch ein zentraler Bestandteil der SEO-Bildoptimierung.

Alt-Texte sollten immer kurz, präzise und beschreibend sein. Wenn es thematisch passt, kann auch das Fokus-Keyword integriert werden, allerdings ohne Keyword-Stuffing. Wichtig ist, dass der Text den tatsächlichen Bildinhalt sinnvoll beschreibt. Beispielsweise:

  • Innenstadt von Kassel bei Sonnenuntergang
  • Drei Mitarbeiter der Marketingagentur Exportarts beim Social-Media-Workshop
  • Junge Frau sitzt mit Laptop auf Parkbank

Leere Alt-Tags sollten vermieden werden. Eine Ausnahme bilden rein dekorative Bilder, etwa Hintergrundgrafiken oder einfache Icons ohne Informationswert.

Fragen zur Bildoptimierung

FAQ

Ist die Bildoptimierung wichtig für SEO?

Wie optimiere ich Bilder für mobile Geräte?

Was beduetet Lossy und Lossless bei der Bild-Komprimierung?

Wie groß sollten Bilder für eine Website sein?

Tim Selzer

Tim Selzer

Geschäftsführer

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