Bildoptimierung bedeutet, Bilder so aufzubereiten, dass sie online perfekt funktionieren. Neben der ästhetischen Optimierung, wie zum Beispiel durch Farbkorrektur oder Zuschnitt, geht es im Online-Marketing vor allem darum, Bilder im passenden Format, in der richtigen Größe und mit optimaler Auflösung bereitzustellen. Entscheidend sind das richtige Format, die passende Größe und eine optimierte Auflösung. Ziel ist eine starke Bildqualität bei möglichst kleiner Dateigröße. So laden Seiten schneller und Bilder sehen auf Smartphone, Tablet und Desktop gleichermaßen klar und professionell aus.
Website-Bilder sollen überall gut aussehen, ganz egal, auf welchem Gerät sie aufgerufen werden. Auf dem Smartphone werden sie natürlich kleiner ausgespielt als auf einem großen Desktop-Display. Trotzdem müssen sie auf allen Screens hochauflösend, scharf und klar wirken. Im Rahmen der Bildoptimierung spielt Responsive Design daher eine entscheidende Rolle. Bilder passen sich automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrößen an und sorgen für schnelle Ladezeiten und eine saubere Darstellung. Das steigert die Nutzerfreundlichkeit und sorgt für ein deutlich besseres User Experience.
Aber die Bildoptimierung ist nicht nur für Menschen, sondern auch für Suchmaschinen wichtig. Im Bereich der technischen SEO-Optimierung geht es darum, Bilder technisch und inhaltlich so aufzubereiten, dass sie Performance und Rankings unterstützen. Große, unkomprimierte Bilder verlangsamen die Ladezeit einer Website erheblich. Da die Page Speed ein Rankingfaktor ist, können sich nicht optimierte Bilder direkt auf die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen auswirken. Wer Bilder richtig optimiert, verbessert also nicht nur die Optik seiner Website, sondern auch SEO.
Bildoptimierung ist kein technisches Randthema, sondern ein echter Performance-Booster. Viele Maßnahmen sind schnell umgesetzt, haben aber trotzdem eine große Wirkung. Deshalb lohnt es sich, jedes Bild bewusst zu hinterfragen: Wie groß muss es wirklich sein? Welches Format passt am besten? In welcher Auflösung wird es angezeigt? Und wie klein bekommt man die Datei, ohne dass die Qualität leidet? Genau hier beginnt gute Bildoptimierung. Es geht um mehrerer technische und gestalterische Faktoren, die optimal zusammenspielen.
Ein zentraler Faktor der SEO Bildoptimierung ist die richtige Bildgröße. Dabei gilt: Bilder sollten so klein wie möglich und so groß wie nötig sein. Header-Bilder benötigen natürlich mehr Breite als kleine Content-Grafiken oder Vorschaubilder. Wichtig ist, sich zunächst an den Pixelmaßen zu orientieren. Diese können je nach Webdesign variieren. Zur groben Orientierung:
Berücksichtige außerdem, dass Bilder für hochauflösende oder Retina-Displays größer angelegt werden sollten. Die Bilddatei sollte dafür mindestens doppelt so groß sein sollte wie die tatsächliche Anzeigegröße. Ein Bild, das sichtbar 800 × 600 Pixel einnimmt, sollte entsprechend also mit rund 1600 × 1200 Pixeln angelegt werden. So bleiben Bilder auch auf Displays mit hoher Pixeldichte gestochen scharf und wirken professionell statt unscharf oder verpixelt.
Auch das richtige Dateiformat spielt eine wichtige Rolle für die Bildoptimierung. Je nach Einsatzzweck können unterschiedliche Formate sinnvoll sein:
Bildoptimierung bedeutet nicht nur die richtige Dateigröße oder das passende Format, sondern auch, wie ein Bild inhaltlich wirkt. Entscheidend ist, wo es platziert wird und wie viel Raum es dort einnimmt. Das Titelbild braucht beispielsweise einen anderen Fokus als ein kleines Teaserbild auf einer Übersichtsseite.
Gerade bei kleineren Bildschirmen ist der Bildausschnitt besonders wichtig. Auf mobilen Geräten wird ein Bild häufig anders dargestellt oder automatisch beschnitten als auf dem Desktop. Wichtige Elemente sollten deshalb niemals am Rand liegen, sondern klar im sichtbaren Zentrum platziert sein. Der Fokus muss sofort erkennbar sein.
Ziel ist es also, den optimalen Bildausschnitt zu wählen, bei dem das zentrale Motiv im Fokus steht, auf allen Geräten gut sichtbar bleibt und gleichzeitig keine unnötigen Daten mitgeladen werden.
Nicht nur das Bild selbst, sondern auch der Dateiname ist Teil der Bildoptimierung – insbesondere im Hinblick auf SEO. Ein klar benannter Dateiname hilft Suchmaschinen, den Inhalt besser zu verstehen und korrekt einzuordnen. Gleichzeitig erleichtert er dir die interne Organisation und das spätere Wiederfinden von Bildern. Statt generischer Namen wie IMG_1234.jpg sollten Dateinamen beschreibend und im Idealfall mit relevanten Keywords versehen sein. Wichtig dabei: Wörter mit Bindestrichen trennen und auf Sonderzeichen oder Umlaute verzichten. Gute Dateinamen sind zum Beispiel:
Das Alt-Attribut beschreibt den Inhalt eines Bildes in Textform. Es wird angezeigt, wenn ein Bild nicht geladen werden kann, und ist ein wichtiger Bestandteil der Barrierefreiheit, da Screenreader diesen Text vorlesen. Gleichzeitig nutzen Suchmaschinen Alt-Texte, um Bilder inhaltlich zu verstehen und korrekt einzuordnen. Damit ist der Alt-Text auch ein zentraler Bestandteil der SEO-Bildoptimierung.
Alt-Texte sollten immer kurz, präzise und beschreibend sein. Wenn es thematisch passt, kann auch das Fokus-Keyword integriert werden, allerdings ohne Keyword-Stuffing. Wichtig ist, dass der Text den tatsächlichen Bildinhalt sinnvoll beschreibt. Beispielsweise:
Leere Alt-Tags sollten vermieden werden. Eine Ausnahme bilden rein dekorative Bilder, etwa Hintergrundgrafiken oder einfache Icons ohne Informationswert.
FAQ

Tim Selzer
Was meinst du – genug Input oder willst du noch mehr? Melde dich einfach.

Tim Selzer
Lass uns durchstarten!
Lass uns die Einzelheiten deines Projekts doch einfach persönlich besprechen. Du kannst uns dazu entweder anrufen oder eine unverbindliche Kontaktanfrage stellen.
