CPC steht für Cost-per-Click, also auf Deutsch Kosten pro Klick, und ist eine der wichtigsten Kennzahlen im Performance-Marketing. Cost-per-Click zeigt, wie viel ein Klick auf eine Werbeanzeige im Durchschnitt kostet und gibt damit Aufschluss über die Effizienz einer Kampagne. Bei diesem Abrechnungsmodell zahlen Werbetreibende nur dann, wenn eine Person tatsächlich auf ihre Anzeige klickt. Der tatsächliche Klickpreis wird dabei von verschiedenen Faktoren beeinflusst, etwa vom Wettbewerb, der Zielgruppe, der Anzeigenqualität und der Relevanz der Inhalte. Besonders in stark umkämpften Branchen kann der CPC entsprechend höher ausfallen.
Eingesetzt wird Cost-per-Click insbesonere in:
Grundsätzlich berechnet sich Cost-per-Click folgendermaßen:
Gesamtausgaben / Klicks = CPC
Also zum Beispiel: Du gibst 200 € und erhältst 500 Klicks -> dein CPC liegt bei 0,40 €.
Im Performance-Marketing ist der CPC nicht fest vorgegeben, sondern entsteht durch das Auktionssystem der jeweiligen Werbeplattform. Bei Google Ads, Meta Ads und ähnlichen Systemen konkurrieren mehrere Werbetreibende in Echtzeit um die verfügbaren Anzeigenplätze – zum Beispiel um die prominenten Positionen oberhalb oder unterhalb der organischen Suchergebnisse bei Google.
Du legst in der Regel entweder ein Maximalgebot (Max. CPC) fest oder nutzt eine automatische Gebotsstrategie, bei der die Plattform die Gebote optimiert. Der tatsächliche Klickpreis wird jedoch in einer Echtzeit-Auktion berechnet. Jedes Mal, wenn eine Suchanfrage gestellt oder ein Feed geladen wird, startet im Hintergrund innerhalb von Millisekunden eine Auktion. Dabei entscheidet das System, welche Anzeige an welcher Position ausgespielt wird.
Du zahlst nicht automatisch dein Maximalgebot, sondern in den meisten Fällen nur so viel, wie notwendig ist, um die Auktion gegen Mitbewerber zu gewinnen. Dieses Prinzip sorgt dafür, dass der CPC dynamisch ist und sich je nach Wettbewerbssituation verändern kann.
Faktoren, die den CPC beeinflussen:
Viele stellen sich die Frage: Was ist ein guter CPC-Wert? Das lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten. Der Klickpreis ist stark vom Marktumfeld, dem Wettbewerb, der Zielgruppe und der jeweiligen Plattform abhängig. Besonders in stark umkämpften Bereichen liegen die Klickpreise deutlich höher als etwa im E-Commerce mit einer breiten Zielgruppe. Wichtig ist außerdem, den CPC nicht isoliert zu betrachten. Er sollte immer im Zusammenhang mit der Conversion-Rate und dem Return on Investment (ROI) bewertet werden. Nur so lässt sich beurteilen, ob eine Kampagne tatsächlich erfolgreich bzw. wirtschaftlich ist. Grundsätzlich kann man aber sagen:
Welches Abrechnungsmodell im Online-Marketing sinnvoll ist, hängt stark vom Kampagnenziel ab. Während beim Cost-per-Click die Interaktion, also der Klick, im Mittelpunkt steht, können je nach Strategie auch andere Modelle die bessere Wahl sein.
FAQ

Tim Selzer
Was meinst du – genug Input oder willst du noch mehr? Melde dich einfach.

Tim Selzer
Lass uns durchstarten!
Lass uns die Einzelheiten deines Projekts doch einfach persönlich besprechen. Du kannst uns dazu entweder anrufen oder eine unverbindliche Kontaktanfrage stellen.
