|6 Minuten Lesezeit|28. Januar 2026
Keywords sind weit mehr als nur Wörter, die in einer Suchmaschine eingegeben werden. Sie sind der Schlüssel, um Sichtbarkeit aufzubauen, die richtigen Menschen auf deine Website zu bringen und deine Marke strategisch zu positionieren. Wer SEO Keywords finden möchte, die wirklich Ergebnisse bringen, darf nicht einfach nur nach dem größten Suchvolumen oder der Menge gehen. Stattdessen geht es darum, Begriffe zu identifizieren, die zu deiner Positionierung passen, die Nutzerintention abbilden und langfristig relevant sind. In diesem Guide erfährst du, wie du Keywords finden, strukturieren und richtig einsetzen kannst.

Keywords sind mehr als einzelne Wörter oder Phrasen, die man in eine Suchmaschine eintippt. Sie sind die Verbindung zwischen den Fragen, Bedürfnissen und Problemen der Nutzer und dem Content, den du bereitstellst. Wer Keywords finden möchte, die wirklich ranken, muss deshalb zuerst verstehen, was Keywords wirklich sind, welche Funktionen sie erfüllen und warum sie für die Suchmaschinenoptimierung so entscheidend sind.
Im Kern geht es darum, dass Keywords Suchmaschinen helfen, die Relevanz deiner Inhalte einzuschätzen, und gleichzeitig zeigen, welchen Mehrwert Nutzer von deiner Website erwarten können. Eine Website, die ihre Keywords nicht strategisch auswählt, läuft Gefahr, zwar viele Seiten zu haben, aber kaum die richtigen Besucher zu erreichen. Gerade für Marken und Unternehmen gilt also: Keywords sind gleichzeitig Traffic-Quelle und Positionierungsinstrument. Sie zeigen, für welche Themen du stehst, welche Probleme du löst und welche Zielgruppe du ansprichst.
Jeder Content, egal ob Blogartikel, Produktseite oder Ratgeber, sollte auf ein Hauptkeyword ausgerichtet sein. Unterstützt wird es durch Nebenkeywords, Kombinationen, Synonyme und verwandte Begriffe. So entsteht ein klarer thematischer Fokus, der sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen signalisiert, worum es geht. Wer diese Basis überspringt, riskiert, dass Inhalte zwar interessant sind, aber nie gefunden werden.
Ein praktisches Beispiel: Stell dir vor, du betreibst einen Blog über „gesunde Ernährung“. Du könntest allgemein für Keywords wie „gesunde Ernährung“ oder „Ernährungstipps“ schreiben – diese Begriffe haben zwar viel Suchvolumen, sind aber sehr wettbewerbsintensiv. Wer hingegen passende Keywords findet, etwa „gesunde Rezepte fürs Büro“ oder „Low-Carb Snacks für unterwegs“, spricht eine gezielte Zielgruppe an, erhöht die Chance auf Interaktionen und bindet die Leser besser an deine Marke.
Keywords haben nicht nur eine SEO-Funktion, sondern auch eine Nutzerführungsfunktion. Sie helfen dir, Inhalte logisch zu strukturieren, die Leser durch deine Seiten zu navigieren und die wichtigsten Themen klar zu vermitteln. Wer die richtigen Keywords strategisch einsetzt, erleichtert dem Nutzer, schnell die Informationen zu finden, die er sucht. Gleichzeitig zeigen diese Begriffe den Suchmaschinen, welche Seiten besonders relevant sind und wie sie zueinander in Beziehung stehen.
Beispiel: Auf einer Website für Sportbekleidung könnten Hauptkeywords „Laufschuhe Damen“ sein, unterstützt von Nebenkeywords wie „Laufschuhe für kleine Füße“, „leichte Running-Schuhe“ oder „Trailrunning Schuhe“. Durch diese thematische Struktur wird jeder Content-Bereich klar eingeordnet, interne Verlinkungen können sinnvoll gesetzt werden, und Google versteht den thematischen Zusammenhang.
Bevor du überhaupt beginnst, Keywords zu recherchieren oder Inhalte zu erstellen, solltest du also diese Grundlagen verstanden haben. Eine solide Basis sorgt dafür, dass alle weiteren Schritte der Keywordstrategie effizient und zielgerichtet sind.
Keywords alleine reichen nicht aus, um erfolgreich zu ranken. Entscheidend ist, zu verstehen, warum Nutzer suchen, was sie erwarten und welche Fragen sie beantwortet haben wollen. Die Suchintention beschreibt die Absicht hinter einer Suchanfrage. Wer sie ignoriert, produziert Content, der zwar sichtbar sein kann, aber nicht die gewünschten Interaktionen oder Conversions erzielt.
Grundsätzlich lassen sich Suchanfragen in drei Kategorien einteilen:
Für jede Kategorie gilt daher: Der Content muss die passende Nutzererfahrung liefern, sonst wirkt der Keywordeinsatz ineffektiv.
Bevor du ein Keyword auswählst, solltest du die Top-Rankings analysieren. Welche Inhalte werden angezeigt? Sind es Blogartikel, Ratgeber oder Produktseiten? Daraus lässt sich ableiten, welche Suchintention Google der Suchanfrage zuordnet. Dies kann auch mit bestimmten Tools herausgefunden werden, worauf später noch eingegangen wird.
Beispiel: Das Keyword „gesunde Snacks“ zeigt bei Google überwiegend Listenartikel und Rezeptseiten. Würdest du hier eine reine Produktseite platzieren, hättest du vermutlich geringere Chancen auf ein gutes Ranking, weil die Suchmaschine den Nutzerfokus anders interpretiert.
Die Wahl der Keywords sollte also immer mit Blick auf die Suchintention erfolgen. Wer nur auf Suchvolumen achtet, übersieht, ob die Nutzer mit den Inhalten interagieren. Richtige Keywords finden bedeutet deshalb nicht die Begriffe mit den meisten Suchanfragen nehmen, sondern die, die zur Zielgruppe, Marke und Contentstrategie passen.
Beispiel: Für eine Marke, die hochwertige Laufschuhe verkauft, macht es mehr Sinn, Long-Tail-Keywords wie „Trailrunning Schuhe Damen wasserdicht“ zu nutzen, statt auf das allgemeine, stark umkämpfte Keyword „Laufschuhe Damen“ zu setzen.
„Bei den richtigen Keywords für deine Brand geht es nicht um das größte Suchvolumen, sondern um eine klare Positionierung und die Menschen, die du wirklich erreichen willst.”
SEO-Expertin Lisa Theobald von Exportarts
Bevor du wirklich Inhalte erstellen kannst, musst du wissen und sammeln, für welche Keywords deine Seiten optimiert werden sollen. Die sogenannte Keywordrecherche ist der entscheidende Schritt, der den Unterschied zwischen zufälligem Content und gezielt rankenden Seiten ausmacht. Hier geht es nicht nur darum, beliebte Begriffe zu finden, sondern die richtigen Keywords zu finden, die zu deiner Marke, deiner Zielgruppe und der Suchintention passen.
Die Grundlage jeder Keywordrecherche ist ein Brainstorming. Überlege: Welche Fragen haben meine Nutzer? Welche Probleme lösen meine Inhalte oder Produkte? Beginne mit einem groben Set an Begriffen, am besten tabellarisch mit den jeweiligen Eigenschaften der einzelnen Keywords, die dein Thema beschreiben, und erweitere diese im nächsten Schritt.
Beispiel: Du betreibst einen Blog für gesunde Ernährung. Erste Ideen könnten sein: „Low-Carb Rezepte“, „Meal Prep Tipps“, „gesunde Snacks“. Diese Begriffe sind der Ausgangspunkt für die weitere Recherche.
Auch bestehende Inhalte können eine Fundgrube für Keywords sein. Oft ranken Seiten bereits für unbeabsichtigte Keywords, die du ausbauen kannst. Wer regelmäßig analysiert, welche Keywords bereits Traffic bringen, kann seine Inhalte gezielt und immer zeitgemäß optimieren.
Nicht jeder hat Zugriff auf teure SEO-Tools. Es gibt aber zahlreiche kostenlose Möglichkeiten, Keywords zu finden:
Diese Möglichkeiten helfen dir, Keywords kostenlos zu finden und effizient umzusetzen und erste Ideen für Content-Planung zu sammeln.
Für eine tiefere und meist qualitativere Analyse und langfristige Strategien lohnt sich der Einsatz professioneller Tools wie SISTRIX oder Ahrefs. Sie ermöglichen es, die Konkurrenz genauer zu beobachten, Rankingpotenziale besser zu erkennen und SEO Keywords noch gezielter finden zu können.
Wichtig: Tools liefern Daten, aber nicht automatisch die richtigen Entscheidungen. Die strategische Auswahl der Keywords liegt immer bei dir – das Tool ist nur Hilfsmittel.


Beispiel Benutzeroberfläche bei SISTRIX
Nachdem du eine Liste an Keywords gesammelt hast, solltest du sie systematisch filtern:
Erstelle eine Tabelle oder ein Dokument, in dem du alle Keywords notierst: Hauptkeyword, Nebenkeywords, Suchvolumen, Wettbewerb, Suchintention und alles, was für dich und deine Seite noch so relevant ist. So behältst du den Überblick und kannst Inhalte systematisch planen.
🚀 Keywordrecherche ist kein Ratespiel, sondern Strategie. Wenn du Unterstützung brauchst, helfen wir dir gerne dabei, Keywords zu finden, die nicht nur ranken sondern auch funktionieren.
Nachdem du nun Keywords gesammelt hast, stellt sich die Frage: Welche Suchbegriffe sind wirklich relevant, welche haben Potenzial und welche solltest du priorisieren? Nicht jedes Keyword, das ein hohes Suchvolumen hat, ist automatisch ein Gewinn für deine Website. Die Kunst liegt darin, Suchvolumen, Wettbewerb und Relevanz in Einklang zu bringen.
Viele Einsteiger sehen bei der Keywordrecherche zuerst die blanken Zahlen, nämlich wie viele Suchen gibt es pro Monat für ein Keyword? Natürlich ist das wichtig, aber es ist nur ein Teil des Puzzles. Ein Keyword mit Tausenden Suchanfragen kann zwar Traffic bringen, doch oft ist dieser Traffic nicht zielgerichtet. Die Nutzer suchen vielleicht Informationen, die dein Angebot gar nicht abdeckt, oder landen bei Konkurrenten, die bereits eine starke Autorität für diesen Begriff haben.
Beispiel: „Laufschuhe“ hat ein riesiges Suchvolumen. Wer gerade eine neue Marke für Premium-Trailschuhe aufbaut, hat kaum Chancen, gegen etablierte Shops zu ranken. Wer stattdessen auf Long-Tail-Keywords wie „Trailrunning Schuhe Damen wasserdicht“ setzt, erreicht eine gezieltere Zielgruppe, die tatsächlich kauft.
Der zweite Faktor ist der Wettbewerb: Wie stark ist die Konkurrenz für ein Keyword? Hier gilt es, die Stärken und Schwächen der Mitbewerber zu analysieren:
Gerade für neue Websites lohnt es sich, Nischenkeywords mit mittlerem Suchvolumen und niedrigerem Wettbewerb zu wählen.
Das dritte Kriterium ist die Relevanz: Passt das Keyword zu deinem Angebot, deiner Zielgruppe und deinem Content? Relevanz ist entscheidend, denn Traffic allein bringt keinen Erfolg, wenn die Nutzer deine Inhalte nicht nutzen oder konvertieren.
Beispiel: Ein Blog über Ernährung könnte für das Keyword „Snack Rezepte“ Traffic generieren, doch wenn du dich auf „Low-Carb Büro-Snacks“ spezialisierst, erreichst du die Nutzer, die deine spezifische Lösung suchen. So verbesserst du nicht nur Rankings, sondern auch Engagement, Interaktionen und Conversions.
Nachdem du nun deine Keywords sorgfältig recherchiert, die Suchintention analysiert, Suchvolumen, Wettbewerb und Relevanz abgewogen hast, geht es im letzten Schritt darum, die gefundenen Keywords strategisch für die nächsten Schritte vorzubereiten. Dieser Schritt markiert den Übergang von der Keywordrecherche zum Content-Erstellungsprozess und sorgt dafür, dass dein Content später letztendlich zielgerichtet und effektiv rankt.
Bevor du Inhalte erstellst, solltest du, wie bereits erwähnt, für jede Seite ein Hauptkeyword festlegen. Dieses Hauptkeyword definiert den Fokus der Seite und wird durch Nebenkeywords unterstützt, die verwandte Begriffe abdecken und die thematische Tiefe erweitern. Durch diese klare Struktur stellst du sicher, dass jede Seite einen thematischen Kern hat, auf den alle weiteren Maßnahmen aufbauen können.
Eine sinnvolle Methode ist, Keywords in Themencluster zu gruppieren:
Diese Clusterstruktur erleichtert später nicht nur die Content-Erstellung, sondern auch die interne Verlinkung und verbessert die SEO-Performance.
Nicht alle Keywords werden sofort umgesetzt. Für die nächsten Schritte solltest du sie priorisieren:
So stellst du sicher, dass deine Content-Produktion effizient ist und die gefundenen Keywords maximal wirken.
Nachdem Keywords strukturiert und priorisiert sind, geht es in die Content-Phase. Du weißt nun:
Im nächsten Schritt, der Content-Erstellung, wirst du diese Keywords natürlich in Texte, Überschriften, Meta-Tags und interne Verlinkungen einbinden. Das sorgt dafür, dass deine Inhalte nicht nur gut ranken, sondern auch relevanten Traffic und engagierte Nutzer anziehen. Wie du guten SEO-Content erstellst, findest du ebenfalls in unserem Blog.

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