Alle ArtikelBreadcrumb NavigationWebsite Relaunch Checkliste

Website Relaunch Checkliste: 20 +1 Punkte

|8 Minuten Lesezeit|30. Juli 2026

Eine neue Website ist mehr als ein neues Design. Neue Struktur, neue Technik, neue Inhalte, und das alles gleichzeitig. Jede dieser Ver­änderungen kann schiefgehen, wenn niemand systematisch drauf­schaut. Schlechtere Rankings, weniger Anfragen, frustrierte Nutzer, verlorenes Vertrauen in die eigene Marke. Mit einer professionellen Agentur an deiner Seite sinkt das Risiko deutlich. Wir wissen genau, was zu tun ist, Phase für Phase, vom ersten Kickoff bis zu den Wochen oder Monaten nach dem Launch. Deshalb haben wir diese Website Relaunch Checkliste zusammen­gestellt – für eine neue Website, die nicht nur gut aussieht, sondern auch funktioniert.

humbnail mit der Aufschrift „Veraltet oder unverzichtbar?" auf pinkem Hintergrund, mit Icons von Personenprofilen und einer Lupe

1 bis 4: Die Vorbereitung 🧠

Bevor ein Webdesign entsteht oder eine Zeile Code geschrieben wird, passiert die wichtigste Arbeit. Kläre zuerst, warum die alte Website nicht mehr reicht und was die neue besser machen soll. Ohne diese Antwort fehlt die Grundlage für jede spätere Ent­scheidung. Diese Phase dauert oft länger als gedacht, aber genau das ist gut so. Wer hier Zeit spart, zahlt sie später doppelt zurück, mitten in der Umsetzung oder nach dem Launch.

1. Ziele und Zielgruppe definieren

Lege fest, was der Website Relaunch erreichen soll. Mehr Leads, bessere Ladezeiten oder ein neues Markenbild verlangen unter­schiedliche Prioritäten bei Design, Technik und Content. Schreib die Ziele konkret und messbar auf, zum Beispiel als Zielwert für Anfragen pro Monat oder als maximale Ladezeit. Genauso wichtig ist, für wen die Seite eigentlich gemacht ist. Prüfe, ob deine Ziel­gruppe heute noch dieselbe ist wie bei der Erstellung der bisherigen Website. Ohne diese klaren Definitionen diskutiert das ganze Team am Ende über Meinungen statt über Ergebnisse. Geschmack lässt sich nicht messen. Ergebnisse schon.

2. Wettbewerb analysieren

Schau dir an, was die stärksten Wett­bewerber in deiner Branche besser machen, zum Beispiel bei Design, Struktur oder Inhalten. Prüfe außerdem bei Google und in der KI-Suche, welche Konkurrenten dort auftauchen. Das zeigt dir, wo die Konkurrenz steht und wo für dich noch Potenzial liegt. Nutze die Analyse als Ausgangs­punkt für eigene Entscheidungen, nicht als Vorlage zum Kopieren.

3. Content der Bestandsseiten prüfen

Gehe deine aktuelle Seite noch einmal durch. Welche Themen sind nach wie vor wichtig? Welche werden nicht mehr benötigt? Welche fehlen vielleicht noch? Am Ende weißt du genau, was deine neue Website transportieren muss.

4. Informationsarchitektur planen

Wenn du grund­legend weißt, was deine Website transportieren soll, kannst du die Architektur planen. Noch nicht mit fertigen Inhalten, sondern mit der Frage, welche Seiten überhaupt benötigt werden. Produkt­seiten? Anwendungs­seiten? Interaktive Tools? Ein Blog? Ein Karriere­bereich mit Bewerberformular? Je früher das geplant ist, desto weniger muss später umgebaut werden.

5. Passendes System wählen

Entscheide, mit welchem CMS und welcher Technik dahinter die neue Website laufen soll. Beliebte Systeme sind zum Beispiel Prismic, WordPress oder Shopify für Online-Shops. Je nach Ziel und Bedarf passt aber jeweils ein anderes besser. Prüfe also frühzeitig, ob das System deine geplanten Funktionen abbilden kann.

6 bis 8: Das neue Design 🎨

Wenn du weißt, wo die Reise hingehen soll, geht es jetzt ans Wie. Design ist oft der emotionale Teil eines Relaunchs. Das, was man sieht. Logo, Schrift, Farben, alles, was dein Unter­nehmen widerspiegelt. Trotzdem ist gutes Webdesign keine reine Geschmacks­frage. Es ist eine Mischung aus Emotion und Fakten, aus dem, was gefällt, und dem, was nachweislich funktioniert.

6. Design-Konzept festlegen

Oft geht es bei einem Website Relaunch nicht um eine komplett neue Corporate Identity, sondern um eine Modernisierung, zum Beispiel bei Farben und Schrift. Lege angepasst an die Zielgruppe Bildsprache, Farben und Typografie fest und berücksichtige dabei auch Barrierefreiheits­kriterien wie ausreichende Kontraste. Fertig ist das Webdesign an dieser Stelle noch nicht. Nur die Richtung steht.

7. Webdesign ausarbeiten

Aus dem Konzept entsteht jetzt das vollständige Webdesign mit allen wichtigen Elementen und ersten Beispielseiten. Dazu gehören Header, Über­schriften, Text­blöcke, Buttons und die Positionierung von Bildern und Videos. Richte den Aufbau an der Customer Journey aus und optimiere gezielt für Conversions. Dabei geht es nicht nur ums gute Aussehen, sondern auch um psychologische Prinzipien, zum Beispiel dem natürlichen Blick­verlauf der Nutzer oder die Wirkung von Vertrauens­signalen direkt neben dem Kontaktformular.

8. Design technisch entwickeln

Sobald das Design final freigegeben ist, beginnt die technische Umsetzung. Baue es im besten Fall als wiederverwendbare Templates oder Komponenten im gewählten System, nicht als Einzelanfertigung für jede Seite. Achte dabei von Anfang an auf die Darstellung auf verschiedenen Bildschirmgrößen, auf Ladezeiten und auf sauberen, barrierefreien Code, zum Beispiel für Tastaturbedienung und Screenreader.

9 bis 11: Content & SEO 💬

Die Produkte und Dienstleistungen sollen auf der neuen Website natürlich ihren Platz bekommen, genauso wie die Menschen und Werte hinter dem Unternehmen. Das Wichtigste ist aber, was die Zielgruppe wirklich interessiert und sucht. Deshalb gehört SEO von Anfang an als fester Bestandteil in jeden Website-Relaunch. Denn so gut die neue Seite auch aussieht, ohne Sichtbarkeit in der Suche sieht sie am Ende niemand.

9. SEO-Audit durchführen

Bei einem Website Relaunch ist es nicht unge­wöhnlich, dass Rankings verloren gehen, besonders wenn viel inhaltlich verändert wird. Schau dir deshalb den aktuellen Stand an, welche Rankings es gibt und welche davon erhalten bleiben sollen. Recherchiere gleich­zeitig neue oder relevantere Keywords. Das bildet einerseits die Grundlage für die neuen Inhalte und liefert andererseits die Moment­aufnahme, an der sich später messen lässt, was der Relaunch in Hinblick auf SEO bewirkt hat.

10. Inhalte planen

Prüfe, ob die bisherigen Keywords überhaupt noch zu den aktuellen Zielen passen oder ob gezielt neue Rankings angepeilt werden sollen. Gleiche die recherchierten Keywords mit den Produkten und Leistungen ab und lege fest, welches Keyword auf welche Seite gehört. Berück­sichtige dabei auch bestehende Vorgaben oder Briefings, falls vorhanden.

11. Website mit Inhalten füllen

Jetzt entsteht aus den Design-Komponenten die eigentliche Seite. Fülle sie mit zielgruppen­orientierten Texten, in Kombination mit Bildern, Videos und weiteren Elementen. Schreib klar und deutlich, nicht nur für Menschen, sondern auch für Crawler von Such­maschinen und KI-Systemen. Vergiss dabei Meta Title und Description nicht, denn das ist oft das Erste, was Nutzer von deiner Website überhaupt sehen.

12 bis 15: Technischer Relaunch ⚙️

Die Website sieht gut aus und ist mit Inhalten gefüllt. Jetzt zählt, dass sie auch technisch einwandfrei funktioniert und überhaupt gefunden wird. Das schönste Design nützt nichts, wenn Google die neue Seite nicht crawlen kann oder alte Links ins Leere laufen.

12. Redirect-Mapping erstellen

Durch das Crawlen der alten Seite bekommst du eine vollständige Übersicht über alle bestehenden URLs. Gleiche diese Liste mit der neuen Seitenstruktur ab und lege bei nicht über­ein­stimmenden URLs für jede alte URL fest, auf welche neue Seite sie weiter­geleitet werden soll. Vor allem Seiten mit wertvollen Backlinks dürfen dabei auf keinen Fall ins Leere laufen. Leite im Idealfall auf eine thematisch verwandte Seite weiter, im Notfall auf die Startseite.

13. Crawlbarkeit sichern

Damit Crawler deine Seite überhaupt lesen können, sind ein paar technische Anpassungen notwendig und fester Bestandteil jeder Website Relaunch Check­liste. Dazu gehören zum Beispiel das Hochladen der Sitemap in der Google Search Console, das Prüfen der robots.txt und das Setzen von Canonical Tags. Entferne zudem kurz vor dem Go-live jedes noindex-Tag aus der Entwicklungs­phase, sonst bleibt die neue Seite für Google unsichtbar.

14. Tracking & Consent einrichten

Damit du später überhaupt siehst, ob du die Ziele deines Website Relaunchs erreicht hast, richte beispielsweise Google Analytics oder weitere Tracking-Tools auf der neuen Seite ein, bevor sie live geht. Verbinde außerdem einen DSGVO-konformen Cookie-Banner, der Skripte zuverlässig blockiert, bis eine Zustimmung vorliegt. So sammelst du von der ersten Minute an Daten und läufst nicht ohne rechts­sichere Einwilligung.

15. Neu Website live schalten

Sobald alles geprüft ist, kann die neue Seite online gehen. Technisch bedeutet das meist, dass der DNS-Eintrag auf den neuen Server umgestellt wird oder die neue Version über die Deployment-Pipeline ver­öffentlicht wird. Stoße danach in der Google Search Console gegebenen­falls die Indexierung der wichtigsten Seiten manuell an, damit Google sie schneller erfasst.

16 bis 20: Testing 🔍

Die neue Website ist live. Jetzt zeigt sich, ob die ganze Vorarbeit gehalten hat oder ob sich irgendwo ein Fehler ein­geschlichen hat. Manche Probleme fallen sofort auf, ein falscher Redirect oder eine fehlende Seite zum Beispiel. Andere zeigen sich erst nach Tagen oder Wochen, etwa wenn Rankings langsam absacken. Deshalb ist der Check direkt nach dem Launch wichtig, laufendes Monitoring aber genauso.

16. Fehler-Check durchführen

Kontrolliere systematisch, welche Statuscodes die neue Seite tatsächlich ausliefert. Neben 404-Fehlern gehören auch 500er-Serverfehler, Redirect-Ketten oder -Schleifen und ver­sehentlich noch aktive noindex-Tags zu den häufigsten Problemen. Tools wie Screaming Frog helfen dabei, die komplette neue Seite in kurzer Zeit zu crawlen. Prüfe zusätzlich in der Google Search Console, ob die wichtigsten Seiten auch tatsächlich indexiert wurden.

17. Redirects live testen

Rufe die komplette Liste der alten URLs noch einmal auf und prüfe, ob wirklich jede davon mit einem 301 auf eine echte 200er-Seite führt. Das gilt besonders für Seiten, die in der neuen Struktur gar nicht mehr verlinkt sind. in einzelner über­sehener Redirect reicht, damit Nutzer oder Google auf einer Fehler­seite landen, obwohl die passende neue Seite längst existiert.

18 . Performance & Core Web Vitals messen

Führe einen Performance-Check durch. Miss die Core Web Vitals der neuen Seite mit echten Nutzerdaten, zum Beispiel über die Google Search Console oder PageSpeed Insights. Vergleiche die Werte mit der alten Seite. Eine langsamere neue Seite ist ein Rückschritt, egal wie gut sie aussieht.

19. Cross-Device- und Browser-Test durchführen

Teste die live geschaltete Seite noch einmal auf echten Geräten und in den gängigen Browsern, Chrome, Safari, Firefox und Edge. Auf der Staging-Umgebung sieht oft nicht alles genauso aus wie live. Kleine Unterschiede in Server­einstellungen oder Caching können das Ergebnis verändern.

20. Funnel-Test durchspielen

Meistens ist das Ziel einer neuen Website, mehr Kunden oder Anfragen zu gewinnen. Wenn das Anfrage­formular nicht funktioniert, passiert genau das nicht. Spiele deshalb den kompletten Lead- oder Kauf­prozess einmal als echter Nutzer durch, von der ersten Seite bis zur Bestätigungs­mail. Läuft alles von vorne bis hinten reibungslos, kannst du mit deiner neuen Website richtig durch­starten.

Entdecke von uns umgesetzte Relaunches

 Pfeil nach rechts
Vorher
Nachher

Als Website-Relaunch-Agentur haben wir zahlreiche neue Websites für Unter­nehmen unter­schiedlichster Branchen umgesetzt. Und dafür wurden wir mehrfach aus­gezeichnet, unter anderem mit dem German Web Award, dem Red Dot Award und dem Neuro Design Award. Der Beweis, dass wir wissen, worauf es bei einem erfolgreichen Website Relaunch wirklich ankommt.

21: Das Wichtigste nach dem Relaunch 🚀

Für uns als Website-Relaunch-Agentur ist der Livegang nicht das Ende. Er ist der Anfang. Eine neue Website ist der Startschuss für digitale Sicht­barkeit, nicht schon das Ergebnis. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit, laufende Suchmaschinen- und KI-Optimierung, das Hin­zufügen neuer Inhalte, die Anpassung an Updates und Such­algorithmen oder die Umsetzung technischer Neuerungen. Wenn das alles gut geplant ist, brauchst du übrigens nicht alle paar Jahre eine neue Website. Aber du solltest sie auch nicht sich selbst über­lassen. Deshalb bleiben wir als Agentur auch nach dem Go-live an deiner Seite und sorgen für eine langfristige, erfolgreiche digitale Präsenz.

Die vollständige Relaunch Checkliste auf einen Blick

PunktWas?

1

Ziele und Zielgruppe festgelegt

2

Wettbewerb analysiert

3

Bestehenden Content geprüft

4

Neue Seitenarchitektur geplant

5

CMS & Technik gewählt

6

Design-Konzept festgelegt

7

Neues Webdesign ausgearbeitet

8

Designkomponenten technisch entwickelt

9

SEO-Audit durchgeführt

10

Website-Inhalte geplant

11

Elemente und Texte eingefügt

12

Redirect geplant

13

Crawlbarkeit gesichert

14

Tracking inkl. Consentbanner eingerichtet

15

Neue Website livegeschaltet

16

Fehler-Check durchgeführt

17

Redirect live getestet

18

Performance-Werte gemessen

19

Live-Tests durchgeführt

20

Lead- oder Kaufprozess getestet

21

Weitere Zusammenarbeit mit der Agentur gesichert

Bei Exportarts gilt: Individuell statt von der Stange

Diese Website Relaunch Checkliste deckt die wichtigsten Punkte ab, die für die meisten Relaunches gelten. Trotzdem ist keine Website wie die andere. Je nach Branche, Zielgruppe und Geschäfts­modell kommen oft weitere Aspekte dazu – von speziellen Schnitt­stellen über branchen­spezifische rechtliche Anforderungen bis zu individuellen Funktionen wie Kunden­portalen oder Konfiguratoren. Eine allgemeine Checkliste kann das nicht vollständig abbilden. Deshalb setzen wir bei Exportarts auf eine individuelle Beratung und eine pass­genaue Umsetzung, statt starre Vorgaben einfach abzuarbeiten. Meld dich gerne bei uns und vereinbare ein unver­bindliches, kostenfreies Erstgespräch. Dann checken wir gemeinsam das Potenzial deiner Website.

Podcast

Willst du noch mehr Insights?

In dieser Folge unseres Online Marketing Podcasts sprechen wir darüber, warum individuelle Webseiten so viel mehr können als Baukastensysteme. Wir erklären, welche Vorteile sich langfristig ergeben und warum sich die Investition wirklich lohnt.

Weitere Artikel zu diesem Thema

Startseite Do's and Don'ts
Lisa Theobald als Head of SEO in der Online Marketing Agentur Exportarts

Lisa Theobald

Was gehört auf die Startseite? Ideen, Inhalte & No-Gos

Deine Startseite entscheidet in Sekunden, ob Besucher bleiben. Wir zeigen dir Must-Haves, sinnvolle Extras und typische Fehler, mit echten Praxisbeispielen, Zahlen und Tipps für mehr Anfragen.

12. August 2025|7 Minuten Lesezeit

Onepage Website - Ja oder Nein?
Mandana Liebelt

Mandana Liebelt

Onepage Website: Für wen sie sich lohnt – und wann nicht

Eine Website, die nur aus einer einzigen Seite besteht? Kann sinnvoll sein. Wir zeigen, für wen sich Onepager lohnen und wer lieber auf eine Multi-Page-Website setzen sollte.

30. Juli 2025|8 Minuten Lesezeit

Der geheime Trust-Faktor
Mandana Liebelt

Mandana Liebelt

Trust-Elemente auf Websites: So schaffst du Vertrauen

Vertrauen ist kein Zufall. Mit gezielt eingesetzten Trust Elementen wird deine Website glaub­würdig, über­zeugend und wirkt dort, wo es zählt: bei der Kaufentscheidung.

23. Juni 2025|5 Minuten Lesezeit

Tim Selzer

Tim Selzer

Lass uns durchstarten!

Lass uns die Einzelheiten deines Projekts doch einfach persönlich besprechen. Du kannst uns dazu entweder anrufen oder eine unverbindliche Kontaktanfrage stellen.


Gewinner der
Logo German Web Awards 2025
Top 10 Gewinner
null
Offizieller Partner von
Shopify Logo
Offiziell gelistet auf
Sortlist Logo
Zertifizierter
null
Ausgezeichnet als
null
Partner-Agentur von
Prismic Logo
Gewinner des
Logo Neuro Web Award